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Unser Gesellschafter, Matthias Beßler, wieder in der Bestenliste FOCUS-MONEY – Heft Nr. 24/2022

Wir sind zum siebten Mal in Folge (2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021 und 2022) von FOCUS-MONEY als „TOP-Steuerberater“ in dem großen Steuerberatertest zu den besten Experten ausgezeichnet worden.

Neben einem anspruchsvollen fachlichen Fragenkatalog wurde auch die Kanzleistruktur wie z.B. Spezialisierungen, Fortbildung bewertet. Des Weiteren wurden Innovationen wie digitale Zusammenarbeit zwischen Mandant und Kanzlei bei der Bewertung berücksichtigt. Darüber hinaus konnten wir mit unseren Qualifikationen (Steuerberater/Wirtschaftsprüfer/Rechts- und Fachanwalt für Steuerrecht) punkten.

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Offenbare Unrichtigkeiten

Das Finanzamt darf einen Steuerbescheid innerhalb der Festsetzungsfrist berichtigen, wenn bei Erlass des Steuerbescheides Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten unterlaufen sind. Ob der Finanzbeamte einen Fehler gemacht hat oder ob Sie ihn mit verschuldet haben, spielt keine Rolle. Die Berichtigung darf sowohl zu Ihren Ungunsten als auch zu Ihren Gunsten sein.

Wenn Ihnen also selbst bei der Erstellung Ihrer Steuererklärung ein Schreib- oder Rechenfehler unterläuft (z.B. bei der Addition Ihrer Werbungskosten) und der Finanzbeamte diese Zahl ungeprüft übernimmt, dann kann er den Steuerbescheid nach § 129 AO korrigieren.

»Ähnliche Unrichtigkeiten« sind zum Beispiel Versehen oder Übersehen, Verwechseln, Vertauschen, falsches Übertragen oder Eintragen, Vergessen.

»Offenbar« ist eine Unrichtigkeit, wenn sie auf der Hand liegt, also durchschaubar, eindeutig und augenfällig ist. Entscheidend ist, ob der Fehler bei der Offenlegung des Sachverhaltes für jeden unvoreingenommenen Dritten klar und deutlich als offenbare Unrichtigkeit erkennbar ist. Es kommt nicht darauf an, ob die offenbare Unrichtigkeit aus dem Bescheid erkennbar ist (Bundesfinanzhof, Urteil vom 16.7.2003, X R 37/99).

Auf keinen Fall darf der Steuerbescheid nach § 129 AO geändert werden, wenn Ihr Finanzbeamter die sachlichen Zusammenhänge nicht aufgeklärt oder nicht verstanden hat oder einem Rechtsirrtum unterliegt.

Gesetze und Urteile (Quellen)

BFH 16.07.2003, X R 37/99

§ 129 AO

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